Neue Wege

Ist schon ziemlich komisch. Gestern hatte ich meinen letzten Dienst vor dem großen Wechsel. Am Montag gehts dann schon in der neuen WG los, in die ich versetzt worden bin. Wovon ich ja nicht unbedingt begeister war.

Es war komisch. Komisch Abschied zu nehmen. Eine ganz komische Atmosphäre hat geherrscht. Es hin irgendwie wie ein schwerer Dunst in der Luft. Kann es immer noch nicht glauben, dass es jetzt tatsächlich so ist. Ich tatsächlich weg muss. Tatsächlich wechseln werden.

Meine Dienste, für Oktober, habe ich auch schon gecheckt. Bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher was ich davon halten soll. Insgesamt komme ich auf nur 9  Dienste. Die bei weitem mein Stundensoll von 60 % nicht erfüllen. Kurz um, ich komme nicht auf meine Stunden und habe oft ziemlich große Lücken zwischen den Diensten.

Innerhalb von 4 Wochen werden somit beinahe meine gesamten Überstunden die ich mir, mühsam, in den letzten Monaten zusammengesammelt habe, verballert. Für was genau das gut sein soll weiß ich nicht. Eigentlich wollte ich mir meine Stunden für die Prüfungszeit aufheben. Weil gerade in der Zeit hätte ich sie wirklich brauchen können. Daraus wird dann wohl nichts.

Wirklich von Einarbeitung kann man da eigentlich auch nicht sprechen. So zerfetzt wie die Dienste über den Monat verteilt sind. Was erwarten die denn von mir? Bin ich doch auch nur ein Mensch und kein Pflegeroboter, den man mal schnell, in einem Tag, neu Programmiert und dann alles immer läuft. Und bei Systemfehlern lässt man den Techniker mal schnell ran oder lässt n Virenschutzprogramm drüber laufen.

Ich möchte richtig eingearbeitet werden und nicht nur so wischi waschi mäßig, da mal ein bisschen und dort mal kurz und übergestern mal schnell, weil es halt grad passt. Bei genauerem Betrachten des Dienstplanes könnte durchaus auch der Verdacht aufkeimen, dass man mich dort eigentlich gar nicht braucht. Mans nur braucht, damit man bestimmten Vorgaben gerecht wird unds Papier stimmt. Aber so eigentlich, genau genommen, bräuchte man mich vielleicht eigentlich gar nicht. Hauptsache, aufm Papier ist alles richtig.

Auf der anderen Seite muss ich aber sagen, ist es vielleicht auch gar nicht so verkehrt, dass ich nicht ganz so viel im Dienstplan eingeteilt bin. Mal von der doch eher spatanisch wirkenden Einarbeitung und den verpulverten Überstunden abgesehen.

So habe ich noch Luft zum atmen. Ein bisschen Puffer und kann mich auf mein Studium konzentieren. Ist dann alles etwas lockerer. Allerdings stellt sich mir die Frage, wie man das dann in den anderen Monaten handhaben möchte. Studire ich ja im November immer noch.

Auf eine Lösung oder Antwort bin ich noch nicht gekommen. Werde allerdings das Gefühl nicht los, dass ich ins offene Messer gelaufen lassen werde. Sicher kann ich es nicht sagen. Trotzdem Beschleicht mich der Gedanken, dass ich bewusst so wenige eingeteilt wurde. Um zu rechtfertigen, dass meine aktuelle Stundenzahl zu hoch angesetzt ist. Aber das ist wilde Spekulation. Wissen tu ich es nicht.

Werde mich jetzt mal überraschen lassen. Vielleicht ist es auch gar nicht so schlimm wie ich es mir einrede. Allerdings kenne ich mich selber gut genug um zu wissen worauf das hinauslaufen könnte.

 

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