Morgens

5 Uhr morgens, der Wecker scheppert. Danke auch. Eigentlich würde ich viel lieber weiter schlafen. Am Vorabend wurde es spät, weil ich vor der Studienarbeit saß und nicht aufhören konnte. Die Studienarbeit ist jetzt so gut wie fertig, es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten. Dafür komme ich jetzt nur schwer aus dem Bett. Weiterlesen

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Jammerlappen von Welt

Momentan komm ich mir vor wie der größe Jammerlappen von Welt. Alles ist doof. Alles und jeder geht mir auf den Nerv. Die Motivation und der Spaß am Job geht, zunehmend, lieber irgendwo anders hin. Haben sie so für sich beschloss, ohne mich da mit einzubeziehen geschweigedenn mal nachzufragen. Weiterlesen

Nachtuhu, danach.

Habe die erste Nacht relativ unbeschadet überlebt. Bin überrascht darüber, wie ruhig es war. Wenn ich bedenke wie lange ich in der anderen WG des nächtens oft noch gerödelt bin. Wenn das so standart ist, könnte ich mich beinahe dran gewöhnen. Aber ich glaube, das wird so nicht standart sein. Hatte ich einfach nur Glück das lediglich 4 Bewohner da waren.

Konnte ich zwar schlafen und war nicht völlig übermüdet, war es dennoch komisch. Dafür das behauptet wurde, dass alle durchschlafen, hörte ich trotzdem Bewohner J. die ganze Nacht. Immer wieder hustete er oder wimmerte vor sich hin. Ließ einen Schrei von sich. Immer wenn ich ins Zimmer kam, schlief er jedoch friedlich und schnarchte lautstark. Muss wohl laut geträumt haben.

Bewohnerin T. brachte es fertig, zwischen 22 Uhr und 3 Uhr,  geschlagene 4 mal, im 1 1/2 bis 2 Stundentackt die Rufanlage auszulösen. Drei mal lag sie schlecht, jedes mal hatte sie sich bewusst oder auch unbewusst auf den Rücken gerollt. Musste mir beinahe einen blöden Kommentar verkneifen. Beim vierten mal hatte sie eingenässt. Wunderbar.

Ab drei Uhr hörte ich nichts mehr. Alles schien zu schlafen. Auch ich habe einiges an Schlaf abbekommen. War ungewohnt fit, wobei der Morgenmuffel um 5 Uhr immer anwesend ist. Egal wie viel ich geschlafen habe. Die Morgenpflege wurde zur Denkarbeit.

Liste, wo ist die Liste. Punkt für Punkt abhaken, am besten schon mit sämtlichen Medidöschen in der Jackentasche. Hat sich, für mich ein wenig turbulent angefühlt. Auch wenn es wohl nicht viel wahr. Dennoch verfolgt mich dann Grundlegend, wenn mir die Routiene fehlt, ich könnte etwas vergessen haben.

Irgendwie schien dann doch auch das ein oder andere nicht ganz geradeaus zu laufen. Stöpsel von der Sonde, am Seitenausgang, nicht richtig geschlossen. Ein teil der Nahrung überall, nach dem Schließen auch an den Fingern. Schon mal an Sondennahrung gerochen? Richt nicht sonderlich lecker. Auf normalem Weg essen möchte ich das nicht.

Der nächste hatte seinen Schließmuskel nicht mehr unter kontrolle. Was zum einen ein heiteres Geschrei und ein nasses Bett zur folge hatte.  und weils so schön ist, riss sich die letzte im Bunde, die irgendwie aus der Reihe tanzen wollte, die Kleider vom Leib und schmiss sie quer durchs Wohnzimmer. Am liebsten machen sie das  auch noch, bestenfalls, gleichzeitig. Herzlichen Dank auch! Sollte mir doch Gedanken über Klone machen.

Meine Ablöse klärte mich später, nach der Übergabe, darüber auf, dass die Klinglerei von Bewohnerin T. wohl ein reines Spielchen gewesen sein muss. Klingelt sie bei keinem anderen in der Nacht. Schon gar nicht so oft, wäre ja schon beinahe unverschämt. Wohl ein reines Machtspiel. Muss wohl doch schneller Fronten Klären als ich dachte.

Am genialsten fand ich aber die Reaktion der Kollegin, auf das nächtliche Verhalten der Rufanlagennutzerin. „Wer meint Nachts Fronten klären zu müssen, bzw. neue Kollegen zu veräppeln, muss auch morgens mit der Konsequenz leben! Die steht JETZT auf und nicht erst heute Mittag!“

Kollegin Ablöse mag ich gerne. Mit ihr arbeite ich auch gerne zusammen. Sie hat eine sehr humorvolle, offene und lockere Art an sich. Schade das wir noch nicht so oft gemeinsam Dienst hatten.

Obwohl ich, erstaunlicher Weise, nicht völlig übermüdet war, habe ich zuhause noch ein kurzes Nickerchen eingelegt, bevor ich zum Reiten bin. Habe doch ein Schulpferd genommen. Hinsichtlich meines Müdigkeitszustandes die bessere Lösung.

Mittlerweile bin ich aber so geplättet, dass ich mein Sofa und den TV bevorzuge. Eigentlich aber auch schon so müde bin, dass ich ins Bett gehen und bis morgen durchschlafen könnte. Irgendwann merkt man das Schlafdefiziet dann doch.

Nachteule

Nun sitze ich des Nächtens vor meinem Laptopt und starre ihn an. Es ist toten still in der WG. Ab und zu höre ich ein Auto. Von den Bewohnern kein Mucken oder Mähen zu hören. Zumindest noch nicht. Ich bin gespannt wie die restliche Nacht verläuft. Weiterlesen